Achtung – jetzt wird’s emotional.

Seit der Ausgabe #1 ist das Suplex Magazine eine Herzensangelegenheit. Was klein begann wurde von Ausgabe zu Ausgabe immer besser – purer Trash, der von Herzen kommt und auf der Toilette liegt um den Menschen in Zeiten der Notdurft ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern und wieder an das Gute glauben zu lassen.

Wir wurden von Ausgabe zu Ausgabe besser. Ständig versucht noch jemand eine der ersten Ausgabe für teures Geld bei uns zu erhaschen, aber immer wieder müssen wir diese Menschen enttäuschen, denn unsere Magazine sind ebenso sehr vergriffen wie all unser Merch, den wir immer so entworfen und verkauft haben, dass niemand zu tief in die Tasche greifen muss. Man könnte es auch FairTrash nennen.
Wir gehen sogar noch einen Schritt weiter und sagen, dass Suplex Kult-Status weit über die Grenzen Berlins erlangt hat und das macht uns unendlich stolz.

Dennoch muss sich jeder am Zenit des Erfolges die Frage stellen: „Werden wir unserem Anspruch eigentlich noch gerecht?“, „Ist da nochwas drin? Geht da noch mehr?“ und/oder „Wo wollen wir eigentlich noch hin?“

Sicherlich wisst ihr alle, dass SPLX nur ein Nebenprojekt ist und wir noch eine Menge andere erfolgreiche Projekte nebenbei und auch noch Berufe haben mit denen wir jeden Monat Unmengen von Steuern in die Staatskassen spülen. Das macht es uns nicht gerade leichter unseren hohen journalistischen Ansprüchen gerecht zu werden und wir haben viel nachgedacht in letzter Zeit.
Wir haben alles in die Waagschale geworfen: die viele Arbeit um eine Ausgabe auf den Markt zu hauen, nach der ihr euch alle verzehrt, die wenige Zeit, die wir haben und das gepaart mit dem Höchstmaß an Anspruch, der sicher seines Gleichen sucht.

Wir mussten eine Entscheidung treffen und waren sichtlich berührt von der Vorstellung dieses, unser Baby und Kult-Objekt einzustampfen und haben mit viel Whiskey unsere Gedanken und Sorgen versucht zu ertränken und schwelgten in Erinnerungen an unsere besten Ausgaben.

Der Kater am nächsten Morgen war grauenvoll – Schmerzen, die nie ein Mensch zuvor erlitten hat.

Wir quälten uns aus den Betten, schauten uns an und waren uns einig: es ist Zeit zu kotzen…und für Ausgabe #8.

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